06 Mai

WK Mentalität

Es ist allgemein bekannt, das die Wiederholungskurse in der schweizer Armee nicht die „Creme de la Creme“ verkörpert. Langsam kennen einige von uns die Wirklichkeit, und sie können bestätigen: Je länger die Leute bereits in der Armee sind, desdo weniger interessiert sie irgendetwas an diesem Verein.
 
Beispiel: Eine kleine Gruppe von uns waren bei einer Übung eines WK-Bataillons als Fahrer eingeteilt. Da diese Übung direkt in der ersten WK-Woche stattfand, wurden meine Freunde als Materialfassungsposten missbraucht, wo sie den WK-Soldaten ihr Kompaniematerial herausgeben mussten.
 
Dabei hörten sie einiges, was die Leute sagten und erzählen…
 
Der Erste hatte sein Gewehr zu Hause vergessen, da dies leicht übersehen werden kann und fast nicht auffällt, wenn es auf der Reise nicht im Gepäck – respektive umgehängt – ist. Na gut, kann passieren. Brauchen sie wohl sowieso nicht im WK.
 
Der Zweite war in einer ähnlichen Situation, wusste aber nicht einmal, ob er das Gewehr zu Hause hatte oder irgendwo in der grossen Tasche. Er wollte es am Abend beim Auspacken prüfen, da die Information nicht sehr relevant war im Moment.
 
Der Dritte, ein stattlicher und (zu) gut gebauter Mann war an der Reihe. Sie fragten Ihn, was er denn für eine Kleidergrösse braucht. Seine Antwort: Regenpellerine brauche ich die grösste Nummer, den Rest nehme ich in der kleinsten Grösse. Denn auch die grössten Kleider passen mir nicht, also trage ich die ganze Zeit die Regenpellerine – wie bereits letztes Jahr.
 
Ich bin mir sicher, diese Truppe wird die Welt retten!

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